Mittwoch, 21. September 2011

18.-19.9.2011


Sonntag (18.9.2011):

Am Sonntag war nicht so viel los, nach nem Spaziergang Richtung Uni wussten wir wo wir uns am Montag einfinden müssen. Da wir noch den ganzen Tag Zeit hatten haben wir den Weg auf unsrer tollen Bangor-Karte in Richtung Meer verfolgt. Das Meer ist sehr nah, es gibt wohl auch nen schönen Pier, an dem waren wir aber nicht, wir haben ihn nur von weitem gesehen. Der Strand selbst war sehr steinig, glitschig und algig, trotzdem ganz schön an einigen Stellen. Wir sind dann mal über die glitschigen Steine am Wasser entlang, links von uns eine Mauer bzw ein steiler, bewucherter Hand den man nicht hoch kommt und irgendwann haben wir uns dann doch gefragt, ob die Steine vielleicht so nass und algig sind, weil es hier Ebbe und Flut gibt und gerade Ebbe ist. Hatten nach kurzer Panik dann beschlossen, dass wir (da die Steine ja offensichtlich noch nass sind) bestimmt noch ne Stunde Zeit hätten bis denn dann die Flut kommt, also könnten wir ja mal noch ein paar Meter gehen und um die Kurve gucken. Die ganze Küste scheint eine riesige Kurve zu sein. Nach ein paar weitern hundert Metern hatten wir dann allerdings schonwieder Zweifel, diesmal aber, weil ein Zelt vor uns auftauchte, versteckt hinter Gestrüpp, umgeben von Plastiktüten, vollendet mit einem Paar Schuhe vor dem Eingang. Hilfe??? Wer wohnt bei dem Wetter auf spitzem, steinigen Untergrund versteckt am Strand? Gehen wir weiter? Wenn da jemand ist hat er uns eh schon gehört. Also einfach vorbei. Aber wie geht es da hinter der Kurve weiter? Den andren Weg kennen wir. Mh. Mh. … 10 Minuten später haben wir dann einfach doch wieder umgedreht und sind den ganzen Weg wieder zurück, obwohl wir damit wohl 2 km umsonst gelaufen sind. Naja, hatten ja nix vor =)
Und hier scheint das Klima tatsächlich sehr mild zu sein (wenns mal nicht windig ist und regnet), in den Gärten wachsen Palmen und massenhaft Hortensien. Leider sind die jetz schon nicht mehr so schön.



Außerdem hatte ich mein erstes englisches Essen: Egg, Chips and Beans. Bzw. Sausage, Chips and Beans für non-veggies. Sieht relativ unappetitlich aus. Schmeckt auch so. Das Salz in England scheint nicht salzig zu sein. Nachdem Lisa und ich den halben Salzstreuer auf unser Essen geleert haben waren die Pommes so, wie man sie in Deutschland kennt. Naja, es war eine Erfahrung und wahrscheinlich werde ich es irgendwann doch nochmal versuchen, man gewöhnt sich ja an vieles =)


Montag (19.9.2011):
Die Uni sieht echt aus wie Hogwards. Nicht so richtig, aber man kommt sich so vor. Heute war ein Welcome breakfast für Internationale Studenten um 8 Uhr. Als wir um 8.05 ankamen war nix mehr da außer Kaffee oder Saft. Toll. Aber ich wollte hier ja abnehmen =) Gut war, dass wir ein paar andere Erasmusstudenten kennengelernt haben. Es war generell ein guter Tag. Abends haben wir uns mit den genannten Studenten in der Bar Uno (einer Bar zwischen den Wohnheimen) getroffen und weiter kennengelernt: Reea (Finnland), Manon (Belgien), Andrea (Österreich), Annemarie (Frankreich), Josef (Tschechien) und Michael (Reeas Freund, der reist wieder ab diese Woche). Haben versucht am Kneipenquiz teilzunehmen, allerdings waren so viele Leute da, dass man die Fragen trotz Mikro kaum verstehen konnte.

Hier ein paar Bilder von Hogwards, der suuuuuuuuuuuuuuuuper schönen Bibliothek und der Umgebung:

Das letzte hier ist der Blick aus meiner Küche, leider nicht so klarer Himmel, aber man kann den Snowdonia National Park schon erahnen.


Viele Grüße und bis zum nächsten Bericht =)

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