So meine lieben, die Uni hat angefangen und ich bin schon wieder voll im Stress... es ist einfach soooooo viel zu lesen für das Literatur-Seminar.... 3 Kurzgeschichten plus Zusatzliteratur oder sogar ein ganzer Roman pro Woche... und dann auch noch mein Geschichts-Modul, huiuiui. Und Welsh fang ich morgen ja auch noch an. Bin ja mal gespannt.
Wirklich viel passiert ist in den letzten 3 Tagen noch nicht, wie gesagt, einfach Uni halt, aber heute war ich zum 2. Mal Wakeboarden und es war sooooo geil. Heute war der schönste Tag seit ich hier bin, super Wetter, bin schon um 10 morgens nur mit T-Shirt rumgelaufen, und dann ans Wasser.... wow, hab sogar Sonnenbrand im Gesicht.
Und die Fahrt entlang der Küste bei sonnigem Wetter war super. Da ich ja kein Ladegerät für die Digicam hab hab ich ein paar Bilder mit dem Handy geschossen:
überall süße kleine Schafe..... Mrs Maples, Othello, Zora, Maude, Mopple, .... (lest Glennkill, Leute) :-)
So, das war schon alles was ich mitteilen wollte (und mitzuteilen hatte),
liebe Grüße =)
Mittwoch, 28. September 2011
Sonntag, 25. September 2011
3. Welcome Week
So, ich hab jetzt fast ne Woche nicht mehr geschrieben, es war Welcomeweek und irgendwie die Hölle los ohne dass ich weiß wo die Zeit alles hin ist… ich versuche mal mit Hilfe meines Kalenders zu rekonstruieren…
Also Dienstag (20.9.2011) war die Module Fair, da hatten alle Fachbereiche theoretisch einen Stand, an dem man sich Infos holen , Fragen stellen oder einfach die Unterschrift für die Registrierung zu seinen Kursen einsammeln konnte. Das hat nicht überall so gut geklappt, von vielen hab ich gehört die entsprechenden Stände wären zwar da gewesen, es wäre aber stundenlang niemand da aufgetaucht. Andere hatten das Pech, dass ihr Fachbereich garnicht da war und mussten zu den Büros (die teilweise sogar auf der anderen Seite der Menai Bridge liegen und somit nur durch eine 2-Pfund-Busfahrt zu erreichen sind) für die Unterschriften . Bei mir lief alles super, nach 45 min hatte ich alle meine Unterschriften, was ein Glück =) Werde jetzt English Literatur über Detective Fiction besuchen (so hier Sherlock Holmes und so^^), ein History Module Wales in the Modern World und den Welsh for Beginner Kurs… ob ich da jemals was auf welsh ausgesprochen bekomme ist die Frage.
Abends waren wir wieder in der Bar Uno, es sollte „Open Mic Night“ sein, wir erwarteten also ein Micro, an das jeder ran konnte, sowas wie Karaoke oder Poetry Slam oder so. Tatsächlich kamen Bands mit Equippment, also nicht ganz so open. War trotzdem gut.
Am Mittwoch gings dann schon mehr rund was das Programm angeht:
Vormittags find die Seredipedy statt. Und ich kann es nicht nur nicht aussprechen, sondern hab es wahrscheinlich auch noch falsch geschrieben… egal, ich kanns aber erklären =) Das ist ne Veranstaltung in den Sporthallen gewesen, bei der jeder Sportclub und jede Gruppe (Society) sich vorstellt, Werbegeschenke verteilt, versucht die Neuen für sich zu begeistern. Da gibt es von „normalen Sachen“ wie Handball, Schwimmen, Sprachabenden etc. auch ausgefallenes wie Bogenschießen, Tauchen, Mittelalterliches Was-auch-immer, einen Käferclub, Baumschützer oder so, einen eigenen Radiosender, Japan-Interessierte usw. usw. Nachdem ich 3 Mio. Flyer eingesammelt und mich auf diversen Listen eingetragen habe musste ich daheim erst mal stundenlang sortieren. Photographie werde ich nicht machen, Reiten ist mit 24 Pfund pro Stunde (!!!!!) zu teuer, Bogenschießen is nich meins…. letztendlich hab ich immernoch genug Interessantes und viel zu wenig Zeit. Ich werde am Donnerstag mit Lisa zum Probetraining Jiu Jiutsu gehen, am Freitag Squash, am Sonntag Wakeboarden, und am Mittwoch nächste Woche Trampolin… so der vorübergehende Plan. Außerdem hab ich ne Geographic Society gefunden und Endeavour, das sind eigentlich Meeresbiologen, aber die werden mit nem Professor entlang der Küste gehen und die Entstehung erklärt bekommen, also tatsächlich ein Anteil an Geomorphologie, das würde mich schon interessieren.
Danach sind wir ziemlich schnell zum Hauptgebäude gelaufen, weil wir uns noch für nen Ausflug eintragen wollten und um 15 Uhr hatten wir ne IT-Einführung, wie die ganzen Uni-Systeme so funktionieren, wo man seinen Plan sieht, wo seine Noten, wo Nachrichten oder Hinweise von Dozenten usw. Danach mal wieder das obligatorische Einkaufen (was ich gestern nicht extra erwähnt habe, aber auch da stattfand) weil mal wieder irgendwas fehlte, sei es ein Geschirrtuch oder ein Duschvorleger oder Besteck oder was auch immer^^
Joar, abends war dann das erste Social Event, also mehr oder weniger einfach Treffen, unter den wakeboardern. Lisa war hundemüde und hatte darauf eh nicht so Bock, also hab ich mich begleitet von massivem Zögern und Zweifeln aufgerafft und bin alleine zum Treffpunkt. Kannte natürlich niemanden, alles native speaker, die Örtlichkeiten sau laut, so dass ich im Grunde nicht sooo viel verstanden habe, aber je später es wurde desto besser gings dann auch, kam jedenfalls für meine anfänglichen Zweifel relativ spät nach Hause.
Am Donnerstag haben die Internationals für 2 Pfund ne Bustour durch Bangor und Umgebung gemacht, also kam ich auch mal in den Genuss über die Brücke auf die Isle of Anglesey zu fahren. Da gibt es übrigens den längsten Ortsnamen in UK, es ist der zweitlängste auf der ganzen Welt (58 Silben). Die Schilder da sehen vielleicht geil aus! Jener Ort trägt also den wunderbaren Namen „Llanfairpwllgwyngyllgogeryvhwyrndrobwllllantysiliogogogoch“ was so viel bedeutet wie St Mary‘s Church in the hollow of the white hazel near the rapid whirlpool and the church of St Tysilio with a red cave, also auf Deutsch sowas wie Kirche St Maria im Tal der weißen Haselnuss (oder des weißen Haselnussstrauches) nahe des schnellen (oder: plötzlichen) Strudels (wegen Ebbe und Flut?!) und der Kirche St Tysilio mit den roten Höhlen – total verrückt!
Wir haben nen Zettel bekommen auf dem die Aussprache jeder einzelnen Silbe erklärt ist… es ist ne ganze DIN A 4 Seite. In diesem Nest wurden wir also an einem Souvenirshop abgeladen, typisch, hab aber nichts gefunden, bei solchen Dingern gibt’s meistens nur Kitsch, und nen walisischen Terrakotta-Drachen in 30 cm hätte ich auch schlecht heil nach Hause gebracht befürchte ich… obwohl der in der Tat so ziemlich das einzige war was mir gefallen hätte. Auf dem Rückweg gabs dann noch nen kleinen Spaziergang entlang des Meeres über die Menai Bridge, war ein ganz netter Trip, hier ein paar Fotos:
Abends bin ich dann mit Lisa zum Jiu Jiutsu Probetraining: alter vadder! Irgendwie hatten wir uns was andres drunter vorgestellt, wollten fast schon wieder gehen. Es hieß erst mal Matten aufbauen, Schuhe aus und dann zum Aufwärmen „versucht euer Gegenüber hochzuheben…gleichzeitig“… alle sind da rumgehüpft wie wild, wir kamen uns total dabbisch vor, wie jetzt?! Hochheben?! Hä??? Danach die Übungen gingen dann aber, haben sogar Spaß gemacht. Wir haben erst mal fallen gelernt… ich kanns noch nicht hab ich am nächsten Tag festgestellt. Dann haben wir erklärt bekommen was man macht wenn man am Arm gepackt wird, oder wie man jmd der mit ner Glasflache auf einen losgeht entwaffnet und wie man jmd zu Boden wirft ohne Kraftaufwand und wie man sich aus nem Arm-um-den-Hals-Griff befreit und dabei den Angreifer „ruhig stellt“… ziemlich fies zuzuschaun. Wir haben uns durch die Halle geschmissen und es war nicht mal anstrengend…dachten wir. Am nächsten Tag konnten wir uns nicht mehr bewegen (egal wo: Beine, Po, Arme, Nacken, Bauch… da haben wir dann gemerkt dass wir das mit dem richtigen Fall noch nicht können)! :-D Aber auf jeden Fall positiv überrascht, wenns sich einrichten lässt (3x Training die Woche, puhhh) würde ich das weiter machen… vorausgesetzt ich lernen das mit dem Fallen!
Sooooo, der Freitag: Da Nachts plötzlich ne Disko in unsrer Küche eröffnet hat und ich das Schlafzimmer genau neben der Küche habe war ich relativ müde… ziemlich sogar, und dazu noch genervt von den Mitbewohnern.
Um 2.30 pm sind wir zu nem Ausflug mit dem Fachbereich Geschichte aufgebrochen. Zuerst haben wir ein Schiefermuseum besucht, Nordwales hat wohl mal ganz GB mit Schiefer versorgt, wusst ich auch noch nicht. Und der Schiefer, der nach der Verarbeitung als Bruch zurückbleibt wird nach Deutschland importiert und kommt in Kosmetik, Wandfarbe (geiler Vergleich) usw… ich dachte immer wir hätten genug Schiefer hier, wir sind mit 42.000 t wohl generell der größte Abnehmer, auch von dem „Nicht-Bruch-Schiefer“. Man lernt doch nie aus. Danach haben wir die Ruine des Schlosses besucht, das damals einem Landlord und Minenbesitzer gehörte.
Leider nur eine Ruine, aber von Bangor zu Fuß zu erreichen muss ein noch erhaltenes Schloss stehen, an dem man den Reichtum sehen kann, den die Minenbesitzer durch den Schiefer (und die Ausbeutung der Arbeiter natürlich) erreicht haben. Jajaja, ich bin schonwieder ein Kultur-Langweiler. Aber das Schloss muss wunderschön sein, wer kommt kann mit mir mal da hin tappschen =)
Ach, ich hab den Stress vor dem Ausflug vergessen: um 12.15 sollte die Squash Testing Session stattfinden, und um 14.00 sollten wir im Main Arts Building bei nem Gespräch mit dem Internationals-Fuzzi sein. Also haben wir beim Squash nicht mitgemacht sondern ne halbe Stunde zugeschaut und sind dann zur Uni gelaufen um da nach 15 min wieder aufzuspringen und zum Bus-Treffpunkt zu hetzten. Huiuiuiui.
Nach (und auch schon während) dem Ausflug bin ich vor Müdigkeit beinahe eingeschlafen. Hab mich soooo auf mein Bett gefreut… und mitten in der Nacht kommen die besoffenen 18jährigen heim, setzen sich in die Küche und labern von 2 bis halb 6… toll, wieder sehr erholsame Nacht.
(Ich möchte anmerken, dass es jetzt Sonntag, 23.00 ist und schon wieder jmd rein kam, Türen knallend und nicht sehr leise… und in der Küche sitzt und labert… die haben da ein Pingpong-Spiel auf dem Küchentisch aufgebaut…. Toll dass morgen die Veranstaltungen losgehen!)
Am Samstag war ne „Internationals-Party“ um 11 Uhr vormittas…. Gab Tee, Kaffee und kleine walisische Küchlein… und Versicherer und Banken die mit einem reden wollten. Nach nem Frühstück sind wir also ganz schnell wieder verschwunden. Stimmt nicht ganz, da war auch der Stand an dem wir Ausflüge nach Liverpool und Manchester buchen konnten, das haben wir für je 10 Pfund noch getan bevor wir verschwunden sind =) Danach gings ab in die Stadt, Manon brauchte für Hiking ein paar Wanderschuhe, ich hab ne regendichte Jacke erstanden. Außerdem MAL WIEDER Haushaltszeug wie ein kleines spitzes Messer und Schneidebrettchen sowie 2 Gläser. So langsam sollte sich mal alles angesammelt haben, aber garantiert fällt mir wieder was ein wenn ich kochen will.
Nach unserem Trip in die Stadt haben Lisa und ich versucht eines der von Bianca im Internet gefundenen Hostels zu finden (das hat nicht existiert) und danach zusammen Pizza gemacht. Abends sind wir zum „The Menai“, das auch ein Hotel ist. Da ist unten ne Bar drin in der Samstags Karaoke stattfindet, also vielleicht nicht das ruhigste Hotel^^
Und heute, am Sonntag… um 5.30 aufgestanden, um 7 Uhr Abfahrt zum Wakeboarding… dann ham sich die lustigen leute verfahren, weil der für die navigation zuständige eingeschlafen ist… und wir kamen um halb 12 an Ort und Stelle an :-D
Ich kann berichten… kneeboard is scheiße, und du braucht verflixt viel Kraft in den Armen, die ich nicht habe! Spaß gemacht hats trotzdem. Auf dem wakeboard kam ich leider genau 10 cm bevor ich nach vorne auf dem Gesicht gelandet bin…. Naja, immerhin hab ich die runden auf dem kneeboard geschafft, so dass ich überhaupt zum wakeboard „aufsteigen“ konnte. Nächstes Mal klappts hoffentlich, sonst ärger ich mich grün und blau! Die Leute sind aber echt nett, haben immer Mut gemacht, du schaffst das schon, wir glauben dran, nich ärgern, usw usw usw… Heim gekommen bin ich um…. Viertel vor 10?! Hui, was ein Tag. Mir fallen die Arme ab.
Und in der Küche schon wieder Lärm. Dabei reden die nur, die haben aber einfach so ne Art zu reden, die durch alle Wände geht. Und Schränke oder Schubladen oder Türen zumachen können die auch nicht. Wahhhhhhhh! Ich kleide meinen Raum mit Eier-Verpackungen aus!
Apropos: Zum Essen noch ne allgemeine Anmerkung: OH MEIN GOTT!
Das ist so schlimm hier, hier gibt es echt nur fastfood. Bisher habe ich einmal Die ekligen Chips and Beans gegessen, das ging ja noch, weil die fettigen Pommes mit Dosen-Bohnen verdünnt wurden. Dann einmal Beim angeblich besten Fish and Chips Stand der Gegend ne Portion nur Chips: danach hatte ich den restlichen Tag Magengrummeln, der arme Magen hat wohl gegen das Fett angekämpft. Dann gibt es Pizza…. Und das war‘s. Burger hab ich vergessen, die gibt’s auch. Allein beim Wakeboarden: Auf dem Hinweg haben die zum Frühstück bei Mc Donalds angehalten. Mittags gab es Pommes und Pizza gratis für uns. Und auf dem Rückweg haben die WIEDER bei Mc Donalds angehalten. Da scheint es nen Studenten-Rabatt zu geben. Sofern ich das verstanden habe muss man wenn man ein Menü kauft den Studi-Ausweis zeigen und dann bekommt man entweder ein Eis oder einen Cheeseburger gratis dazu. Und jetzt der Hammer: Da sitzt eine, klappt den gratis Cheeseburger auf, isst die (eine, winzige) Essiggurkenscheibe runter und schmeißt den Rest vom Burger weg. „Ich mag die Gurken, und das is ja gratis…mach ich immer so“ Wo bin ich hier gelandet?
So, morgen geht also die Uni los, bin ja mal gespannt. Womöglich kann ich meine Arme morgen nicht mal weit genug heben um mir was anzuziehen…
Mittwoch, 21. September 2011
18.-19.9.2011
Sonntag (18.9.2011):
Am Sonntag war nicht so viel los, nach nem Spaziergang Richtung Uni wussten wir wo wir uns am Montag einfinden müssen. Da wir noch den ganzen Tag Zeit hatten haben wir den Weg auf unsrer tollen Bangor-Karte in Richtung Meer verfolgt. Das Meer ist sehr nah, es gibt wohl auch nen schönen Pier, an dem waren wir aber nicht, wir haben ihn nur von weitem gesehen. Der Strand selbst war sehr steinig, glitschig und algig, trotzdem ganz schön an einigen Stellen. Wir sind dann mal über die glitschigen Steine am Wasser entlang, links von uns eine Mauer bzw ein steiler, bewucherter Hand den man nicht hoch kommt und irgendwann haben wir uns dann doch gefragt, ob die Steine vielleicht so nass und algig sind, weil es hier Ebbe und Flut gibt und gerade Ebbe ist. Hatten nach kurzer Panik dann beschlossen, dass wir (da die Steine ja offensichtlich noch nass sind) bestimmt noch ne Stunde Zeit hätten bis denn dann die Flut kommt, also könnten wir ja mal noch ein paar Meter gehen und um die Kurve gucken. Die ganze Küste scheint eine riesige Kurve zu sein. Nach ein paar weitern hundert Metern hatten wir dann allerdings schonwieder Zweifel, diesmal aber, weil ein Zelt vor uns auftauchte, versteckt hinter Gestrüpp, umgeben von Plastiktüten, vollendet mit einem Paar Schuhe vor dem Eingang. Hilfe??? Wer wohnt bei dem Wetter auf spitzem, steinigen Untergrund versteckt am Strand? Gehen wir weiter? Wenn da jemand ist hat er uns eh schon gehört. Also einfach vorbei. Aber wie geht es da hinter der Kurve weiter? Den andren Weg kennen wir. Mh. Mh. … 10 Minuten später haben wir dann einfach doch wieder umgedreht und sind den ganzen Weg wieder zurück, obwohl wir damit wohl 2 km umsonst gelaufen sind. Naja, hatten ja nix vor =)
Und hier scheint das Klima tatsächlich sehr mild zu sein (wenns mal nicht windig ist und regnet), in den Gärten wachsen Palmen und massenhaft Hortensien. Leider sind die jetz schon nicht mehr so schön.
Außerdem hatte ich mein erstes englisches Essen: Egg, Chips and Beans. Bzw. Sausage, Chips and Beans für non-veggies. Sieht relativ unappetitlich aus. Schmeckt auch so. Das Salz in England scheint nicht salzig zu sein. Nachdem Lisa und ich den halben Salzstreuer auf unser Essen geleert haben waren die Pommes so, wie man sie in Deutschland kennt. Naja, es war eine Erfahrung und wahrscheinlich werde ich es irgendwann doch nochmal versuchen, man gewöhnt sich ja an vieles =)
Montag (19.9.2011):
Die Uni sieht echt aus wie Hogwards. Nicht so richtig, aber man kommt sich so vor. Heute war ein Welcome breakfast für Internationale Studenten um 8 Uhr. Als wir um 8.05 ankamen war nix mehr da außer Kaffee oder Saft. Toll. Aber ich wollte hier ja abnehmen =) Gut war, dass wir ein paar andere Erasmusstudenten kennengelernt haben. Es war generell ein guter Tag. Abends haben wir uns mit den genannten Studenten in der Bar Uno (einer Bar zwischen den Wohnheimen) getroffen und weiter kennengelernt: Reea (Finnland), Manon (Belgien), Andrea (Österreich), Annemarie (Frankreich), Josef (Tschechien) und Michael (Reeas Freund, der reist wieder ab diese Woche). Haben versucht am Kneipenquiz teilzunehmen, allerdings waren so viele Leute da, dass man die Fragen trotz Mikro kaum verstehen konnte.
Hier ein paar Bilder von Hogwards, der suuuuuuuuuuuuuuuuper schönen Bibliothek und der Umgebung:
Das letzte hier ist der Blick aus meiner Küche, leider nicht so klarer Himmel, aber man kann den Snowdonia National Park schon erahnen.
Viele Grüße und bis zum nächsten Bericht =)
Sonntag, 18. September 2011
Erst mal die Anreise
Hallo erst mal mit ein paar Grüßen aus Bangor.
Als wir zu unmenschlichen Zeiten in Mainz in die S-Bahn und dann weiter in den Zug sind ist außer nem komischen Gefühl nicht viel passiert. Der Euro-Star war... naja mehr oder weniger uninteressant. Check in, und dann 2,5 Stunden wie im Flughafen rumhocken und warten, dass das "Gate" öffnet und man in den Zug darf. Die Sitze waren so richtig alte Polster-Dinger (wie früher im AOK-Bus), so dass ich mit meinen Uniunterlagen auf dem Schoß erst in England wieder aufgewacht bin. So spannend war das mit dem Tunnel wohl nicht.
London: mh, von St. Pancras international Station erst mal 30 min anstehen für n Taxi zur Jugendherberge. Bisschen Sightseeing wollten Lisa und ich noch machen, also Lisa eigentlich mehr als ich. Also durchgefragt wie das mit den Bussen funktioniert, Geld in den Automaten geworfen, keine Karte bekommen und auch nur die Hälfte vom Rückgeld... hä?? Gleiches nochmal...gleiches Ergebnis, nur Kleingeld jetzt komplett leer. Eine sehr nette Londonerin hat daraufhin den Busfahrer so lange bearbeitet, bis der uns auch ohne Ticket mitgenommen hat. Es folgte ein kleiner Rundgang vorbei am Trafalgar Square, nem Kavaleriemuseum, Downing Street, Parliament, Big Ben(glaube ich), Westminster Abbey, nem Park, Buckingham Palace und auf dem Rückweg (mittlerweile war es natürlich dunkel) vorbei am Piccadilly Circus zurück zur Jugendherberge. Da das alles aber nur 2 Stunden gedauert hat kann man sich vorstellen wie intensiv das Betrachten der Örtlichkeiten war. Ein weiterer Besuch in London kann also nicht schaden =)
Am nächsten Morgen bin ich fast gestorben als ich mein Gepäck bis Euston Station ziehen und schleppen musste. Zugfahrt wieder uninteressant, Bahnhof in Bangor leicht abschreckend, aber am Wohnheim angekommen muss ich sagen: doch sehr schön, alle Wohnheime neu usw. Mussten dann gestern erst mal einkaufen, im Morrissons den Wagen vollgeladen mit Putzzeug, Brot, Wasser, Müsli um dann festzustellen dass ein Rucksack ggf. sinnvoll gewesen wäre. Mh… also in Tüten und: wieder mal schleppen. Ich trage nie mehr was!!! Außer später vielleicht, da muss ich noch mal hin um Besteck und Teller und Töpfe und Pfannen zu kaufen (aber mit Rucksack!).
Abends hab ich bei Lisa in der Kücke gesessen als ihr peer guide kam und meinte: schnell schnell, wir von ocean science gehen jetzt zur Kneipentour. Sie hat mich dann einfach mal mitgenommen, ich konnte ja nicht rausfinden ob auch eine für Englisch ansteht, da mein Internet noch nicht funktioniert hat und ich nicht zufällig nem oeer guide von mir in die Arme gelaufen bin. Cider getrunken, komisch tanzende Engländer gesehen, heim, Bett. Heute ist auch noch nicht mehr passiert. Habe den ganzen Tag damit zugebracht von A nach B zu laufen oder in Schlangen vorm IT Service Room anzustehen um jetzt endlich Internet zu haben!
Mir geht es soweit gut, bin noch nicht so wirklich angekommen, is alles mehr wie n Wochenendtrip gewesen bisher.
Sobald irgendwas spannendes passiert melde ich mich. Morgen geht ja die Welcome Week los, da bin ich mal gespannt. Werde später vllt noch mal den Campus auskundschaften, wo genau der überhaupt ist und wo da was liegt weiß ich nämlich noch nicht so genau.
Viele Grüße an alle !!!
Als wir zu unmenschlichen Zeiten in Mainz in die S-Bahn und dann weiter in den Zug sind ist außer nem komischen Gefühl nicht viel passiert. Der Euro-Star war... naja mehr oder weniger uninteressant. Check in, und dann 2,5 Stunden wie im Flughafen rumhocken und warten, dass das "Gate" öffnet und man in den Zug darf. Die Sitze waren so richtig alte Polster-Dinger (wie früher im AOK-Bus), so dass ich mit meinen Uniunterlagen auf dem Schoß erst in England wieder aufgewacht bin. So spannend war das mit dem Tunnel wohl nicht.
London: mh, von St. Pancras international Station erst mal 30 min anstehen für n Taxi zur Jugendherberge. Bisschen Sightseeing wollten Lisa und ich noch machen, also Lisa eigentlich mehr als ich. Also durchgefragt wie das mit den Bussen funktioniert, Geld in den Automaten geworfen, keine Karte bekommen und auch nur die Hälfte vom Rückgeld... hä?? Gleiches nochmal...gleiches Ergebnis, nur Kleingeld jetzt komplett leer. Eine sehr nette Londonerin hat daraufhin den Busfahrer so lange bearbeitet, bis der uns auch ohne Ticket mitgenommen hat. Es folgte ein kleiner Rundgang vorbei am Trafalgar Square, nem Kavaleriemuseum, Downing Street, Parliament, Big Ben(glaube ich), Westminster Abbey, nem Park, Buckingham Palace und auf dem Rückweg (mittlerweile war es natürlich dunkel) vorbei am Piccadilly Circus zurück zur Jugendherberge. Da das alles aber nur 2 Stunden gedauert hat kann man sich vorstellen wie intensiv das Betrachten der Örtlichkeiten war. Ein weiterer Besuch in London kann also nicht schaden =)
Am nächsten Morgen bin ich fast gestorben als ich mein Gepäck bis Euston Station ziehen und schleppen musste. Zugfahrt wieder uninteressant, Bahnhof in Bangor leicht abschreckend, aber am Wohnheim angekommen muss ich sagen: doch sehr schön, alle Wohnheime neu usw. Mussten dann gestern erst mal einkaufen, im Morrissons den Wagen vollgeladen mit Putzzeug, Brot, Wasser, Müsli um dann festzustellen dass ein Rucksack ggf. sinnvoll gewesen wäre. Mh… also in Tüten und: wieder mal schleppen. Ich trage nie mehr was!!! Außer später vielleicht, da muss ich noch mal hin um Besteck und Teller und Töpfe und Pfannen zu kaufen (aber mit Rucksack!).
Abends hab ich bei Lisa in der Kücke gesessen als ihr peer guide kam und meinte: schnell schnell, wir von ocean science gehen jetzt zur Kneipentour. Sie hat mich dann einfach mal mitgenommen, ich konnte ja nicht rausfinden ob auch eine für Englisch ansteht, da mein Internet noch nicht funktioniert hat und ich nicht zufällig nem oeer guide von mir in die Arme gelaufen bin. Cider getrunken, komisch tanzende Engländer gesehen, heim, Bett. Heute ist auch noch nicht mehr passiert. Habe den ganzen Tag damit zugebracht von A nach B zu laufen oder in Schlangen vorm IT Service Room anzustehen um jetzt endlich Internet zu haben!
Mir geht es soweit gut, bin noch nicht so wirklich angekommen, is alles mehr wie n Wochenendtrip gewesen bisher.
Sobald irgendwas spannendes passiert melde ich mich. Morgen geht ja die Welcome Week los, da bin ich mal gespannt. Werde später vllt noch mal den Campus auskundschaften, wo genau der überhaupt ist und wo da was liegt weiß ich nämlich noch nicht so genau.
Viele Grüße an alle !!!
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